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Die Schule Schönenberg bietet neu im Stundenplan ein Zeitfenster für „Freie Tätigkeit“ an. Zum Einstieg in diese etwas andere Lernform organisierten verschiedene Lehrpersonen in den Wochen zwischen den Sommer- und den Herbstferien Workshops zu verschiedensten Themen. Einer davon war das Projekt „Compisternli“.

 

Wir Kinder aus der Mittelstufe konnten uns freiwillig melden, um an diesem Kurs mitzumachen. In diesem Workshop ging es darum, Seniorinnen oder Senioren das iPad etwas näher zu bringen. Die älteren Menschen brauchten dafür aber keine Erfahrungen mitzubringen. Das Ziel war, dass die Kinder den SeniorInnen etwas Neues zeigen und lehren konnten. Mit unserer Lehrerin haben wir uns auf den Kurs gut vorbereitet. Dazu gehörte auch, dass wir uns über Anstandsregeln und andere Dinge unterhielten, die im Umgang mit älteren Menschen wichtig sind. Auch das laute und deutliche Sprechen musste bewusst gemacht werden. Jedes Kind trug mit einem konkreten Auftrag zum Gelingen dieses Projektes bei. Einige der Kinder waren KursleiterInnen, andere waren zuständig für die Organisation oder die Technik, nochmals andere schrieben Texte oder hielten Eindrücke auf Fotos fest und zwei Kinder waren für den Pausenablauf samt Verpflegung zuständig.

 

Nach 12 Lektionen Vorbereitung kamen dann die zwei Kursvormittage mit den älteren Menschen. Die meisten älteren Menschen waren Bekannte der Schulkinder und fanden so den Weg ins Schulhaus. Zwei Seniorinnen oder Senioren fehlten uns aber anfänglich. Was sollten wir machen? Zum Glück kannte die Lehrperson eine Leiterin eines Seniorenheimes in der Umgebung. Diese konnte uns noch Namen von weiteren Interessierten geben und so hatten wir alle Plätze besetzt.

 

Der erste Kursvormittag war am 22. September und wir  mussten ein bisschen früher in die Schule als sonst, um Verschiedenes vorzubereiten: Den Pausentisch, die Sitzplätze, die Dekoration usw. Es waren alle ziemlich nervös, aber dies in einer freudigen Weise. Die meisten älteren Menschen waren pünktlich bereit. Eine Schülerin begrüsste alle in einer gemeinsamen Anfangsrunde. Danach ging es zum eigentlichen Kursteil in den Zweiergruppen. Für beide Generationen gab es viel zu erfahren. Der alte und der junge Humor waren immer dabei und als wir schon eine Menge erarbeitet hatten, gab es eine kleine Pause. Die Kuchen für die Pause hatten die Kinder selber zubereitet und das „Bewirtungsteam“ machte eine hervorragende Arbeit. Es war allen wohl. Der zweite Kursteil kam den meisten dann sehr kurz vor. Die gemeinsame Schlussrunde hatte zum Ziel, das Befinden aller Beteiligten kurz zu erfahren. Das Echo der älteren Menschen war durchwegs positiv und die SchülerInnen gaben zu bedenken, dass es schon schwierig gewesen sei, dass man nicht mit den Fingern auf das Display tippen durfte. Ein Schüler hat bedauert, dass er seinen älteren Menschen nicht darauf hingewiesen hat, sich Notizen zu machen. Der 1. Kursvormittag war für alle ein sehr gelungener Anlass. Man hat viel gelacht und sehr viel geschafft. Alle freuten sich auf den bevorstehenden zweiten Kurstag am 6. Oktober.

 

Auch am 2. Kursvormittag mussten wir für die Vorbereitung etwas früher zum Unterricht erscheinen. Diesmal klappte aber alles schon einiges schneller und wir waren wiederum bereit, als die ersten Kursteilnehmer eintrafen. Auch dieser zweite Kurstag verlief sehr erfreulich. Die Abschlussrunde zeigte, dass einige der älteren Menschen tatsächlich die Angst vor dieser neuen Technik etwas ablegen konnten und erfreut über die vielen neuen Erfahrungen waren. Das „Compisternli“ als Generationenprojekt war eine schöne Erfahrung für alle Beteiligten!

 

Text von Sophie Dobbs (5. Klasse D) und Franziska Strässle (Lehrperson Begabungsförderung Schule Schönenberg)


Autor: Schule Schoenenberg
Ort: 8824 Schönenberg ZH
Datum: 01.11.2017
Rubrik: Schule

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